Smart Living von EWE – Smart Home Lösung mit Z-Wave

Smart Living von EWE – Smart Home Lösung mit Z-Wave

9. Dezember 2018 0 Von Marco Kammradt

Die Smart Home Lösung von EWE heißt Smart Living und orientiert sich an dem offenen Standard Z-Wave und Z-Wave Plus. So werden Produkte verschiedenen Hersteller unterstützt.

Einfache Einrichtung

Ich habe das Starterset “einfach und sicher” und dort sind verschiedene Devolo Produkte enthalten. In diesem Paket sind ein Bewegungsmelder, zwei Öffnungssensoren und zwei Zwischenstecker enthalten.

Zum Steuern dieser Geräte benötigt man natürlich noch eine Zentrale, die man dann von EWE erhält.

Die Installation geht fast von allein, man verbindet die Zentrale mit dem Router und ab da geht es mit der EWE Smart Living App weiter. Nach der Anmeldung führt diese einen durch jeden einzelnen Schritt. Und abgesehen davon das man manchmal eine Weile warten muss bis die Verbindung steht, hat alles sehr gut funktioniert. Alle Geräte ließen sich im ersten Anlauf sofort einbinden.

Komplette Kontrolle

Auch die Steuerung erfolgt dann über die App. Und hier kann man ganze Räume oder einzelne Geräte steuern. Man kann aber auch Daten, wie zum Beispiel den Stromverbrauch oder die Temperatur sehen. So hat der Bewegungssensor zum Beispiel einen Temperatur- und einen Helligkeitssensor eingebaut.

Das ist alles Schön und Gut macht aber noch kein Smarthome. Und hier kommen jetzt die Szenarien ins Spiel. Damit könnt hier bestimmen, was passiert, wenn ihr euer Zuhause verlasst, wenn ihr nach Hause kommt oder wenn ihr ins Bett geht.

Einfacher Einstieg in die Automatisierung

Die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt und erweitern sich natürlich auch mit jedem neuen Smart Home Gerät. So könnte sich zum Beispiel die Heizung runter drehen, wenn ihr nicht Zuhause seid oder die Lichter zu Hause simulieren, dass ihr eben doch Zuhause seid. Und wenn sich dann doch jemand Zutritt verschafft, kann eine Sirene losgehen und ihr eine Nachricht bekommen. Wie gesagt, die Möglichkeiten sind hier nur von den eingebunden Geräten begrenzt, sonst könnt ihr hier alles in Szenarien abbilden was euch einfällt.

Sie optimalen Szenarien zu erstellen ist manchmal auch etwas Erfahrungssache. Daher ist es toll, dass es schon vorgefertigte Szenarien gibt, um erst einmal loslegen zu können. Mit der Zeit baut man die Szenarien dann ganz genau so, wie man sie braucht.

Sprachsteuerung mit Alexa

Man kann die Geräte aber auch mit Alexa steuern. Dafür verbindet ihr das EWE Konto in der Alexa App und schön könnt ihr zum Beispiel das Licht an- oder ausmachen. In der App könnt ihr den steuerbaren Geräten sogar extra Spitznamen geben, die ihr dann mit Alexa verwenden könnt.

Nur die Zentrale ist Pflicht

Ihr müsst übrigens kein EWE Kunde bei Strom, Gas oder einem der anderen Angebote sein, um Smart Living nutzen zu können. Für die Zentrale und die Steuerung per App zahlt ihr 4,95 € im Monat. Die Geräte könnt ihr von EWE kaufen oder mieten, aber natürlich können auch andere kompatible Geräte eingebunden werden, die ihr nicht von EWE habt.

Welche Geräte mit der EWE Zentrale kompatibel sind, könnt ihr auf der EWE Homepage einsehen oder beim Kundendienst erfragen.

Die Liste wird immer wieder erweitert. Ein größeres Update ist für Anfang nächsten Jahres geplant und das ist ja nicht mehr weit weg.

Fazit zum EWE Smart Living

Die einfache Handhabung hat mich überzeugt. Es ist schön verschiedene Abläufe Zuhause automatisieren zu können. Und mit den richtigen Geräten kann man Energie sparen, die Sicherheit erhöhen oder sich einfach das Leben noch etwas bequemer machen.

Bleibt zu hoffen, dass die Liste der kompatiblen Geräte schnell wächst und man sich so sein perfektes Smart Home zusammen bauen kann.